Nachdem diese Sache so glänzend gelungen, versucht die vergrößerte Kette den ganzen Tisch zu bewegen, was aber mißlingt.
Freund O. pocht wiederholt kräftig auf den Deckel des Kästchens und wenn dann alles hinhorcht, um antwortende Klopflaute zu vernehmen, so hört man mehrfach ein unendlich feines Knistern im Holz.
Nun wird mit dem Kästchen experimentiert, um zu ergründen, ob es unter den Händen auf einen in der Kette (etwa ein besonderes starkes Medium) über den Tisch wegkriechen könne.
Es rutscht in der Tat auf mehrere zu, zuletzt besonders nachdrücklich auf mich, und klappt mehrfach an der Tischkante auf. Nach O.s Interpretation bedeutet das einen „Geistergruß“.
Nunmehr soll ein Anwesender, der nicht in der direkten Kette ist, also die Hände nicht auf dem Kästchen liegen hat, sich einen in der Kette Befindlichen denken, zu dem die Geisterschachtel hinrücken soll.
Neben mehreren mißlungenen Versuchen tritt ein eklatantes Gelingen ein in einem Falle, wo Heinrich Hart in Gedanken seinen Bruder Julius als den Betreffenden bezeichnet hat und das Kästchen tatsächlich und mit förmlicher Leidenschaft auf Julius zusteuert.
Der Höhepunkt der Sitzung wird schließlich erstiegen, als die Holzschachtel sich hartnäckig an der Tischkante in schräg schwebender Lage festsetzt. O. stellt in gesellschaftshöflicher Form die laute Anfrage an den Geist, ob er uns jetzt bestimmte Fragen durch Aufticken beantworten wolle. Das Kästchen schwankt gegen die Tischplatte herunter und tickt sehr vernehmbar dreimal auf. Drei Schläge bedeuten im spiritistischen Geistervolapük „Ja“!
Die Frage wird also gestellt: „Wovon wirst Du bewegt?“
Einer zählt das Alphabet, immer von neuem anhebend, laut her, und jedesmal tickt bei irgend einem Buchstaben das Kästchen dreimal mehr oder minder stark auf, so daß der Satz zustande kommt: „Von Geist Heochios.“
Die Anwesenden ergehen sich mit ganzem Aufgebot ihrer philologischen Kenntnisse in den kühnsten Hypothesen über den Ursprung dieses Namens.