J. H. Fabre

Der Sternhimmel

Autorisierte
Bearbeitung von Dr. K. Graff, Observator der Hamburger Sternwarte.
Übersetzung des Originals durch Paul Ulmer.

Mark 4.80
377 Seiten, 12 Tafeln
Hunderte von Bildern

Wohl zum erstenmal wird in diesem Bande jung und alt eine volkstümliche Himmelskunde geboten, die nicht von einem Fachmann stammt. Das Unternehmen könnte fast als gewagt erscheinen, wenn es sich nicht um den Altmeister Fabre handelte, über dessen prächtige naturwissenschaftliche Beobachtungs- und Schilderungskunst nur ein bewunderndes Urteil besteht.

Die vorliegenden Vorlesungen verleugnen nirgends die klare und bei aller Schönheit der Form nie über das erreichbare Ziel hinausgehende Denk- und Schreibweise des 90jährigen Verfassers der »Erinnerungen aus dem Insektenleben«. Schon nach dem Durchblättern der ersten Seiten wird man den gegenüber ähnlichen Werken stark abweichenden Ton der Fabreschen Darstellungsweise kennen und sicher auch schätzen lernen. Daß dabei der Inhalt nicht zu kurz kommt, daß mit glücklicher Hand die kosmischen Gesetze gegenüber dem rein beschreibenden Teil der Himmelskunde genügend in den Vordergrund gerückt werden, ist ein weiterer Vorzug des vorliegenden Buches. Trotzdem es nur eine erste Einführung in die Himmelskunde bildet, so dürfte es doch in mancher Beziehung mehr positive Kenntnisse vermitteln, als manches andere merklich umfangreichere Werk unserer so reichhaltigen populären Literatur.

Kosmos, Gesellschaft d. Naturfreunde, Stuttgart.


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