[230] Das erste Buch der Schrift erschien unter dem Titel: De betoverde Wereld, synde een groudig onderzoek van't gemeene, gevoelen, aangaande de Geesten, derzelver aart, vermogen, bewind en bdrijf alsook hetgeen de Menschen door derzelver kragt of gemeenschap doen, 1. boek Leeuw. 1691, 8o. Die drei nachfolgenden Bücher erschienen bis 1693. Letzter Abdruck: Deventer, 1739 in 4o. In deutscher Uebersetzung wurde das Werk schon 1693 zu Leipzig verbreitet, ausserdem erschien es auch in französischer, italienischer und spanischer Uebersetzung. — Das Buch war ohne die vorschriftsmässige kirchliche Censur erschienen, da Bekker als Doctor der Theologie an dieselbe nicht gebunden zu sein glaubte. Vgl. über Bekker die Schriften: B. Bekker in Franeker, Gron. 1848; B. Bekker in Amsterdam, Gron. 1850; v. d. Aa, Biographisch Woordenboek, T. II. S. 88, und ausserdem die interessanten Mittheilungen Nippold's (S. 83–86) über die ganze Literatur, welche durch Bekker's Auftreten veranlasst ist, und sich auf dasselbe bezieht.
[231] Sein Vater, Prediger zu Metslawier in Friesland, war von deutscher Abkunft. Bekker war in seiner Jugend öfters bei seinen Verwandten in Bielefeld zu Besuch gewesen und hatte daselbst die Hexenverfolgungen in der Nähe gesehen. Scheltema, S. 286.
[232] Vor dem Vorwurfe des Manichäismus schützte man sich indessen, wenn man den Teufel auch das Ungemessenste wirken liess, durch die Clausel „mit Gottes Zulassung.“
[233] Bez. Welt, Buch II. Cap. 32. §. 8. 9. 10.
[234] Ebendas. Cap. 34. §. 4.
[235] Buch II. Cap. 34, §. 17.
[236] Buch II. Cap. 35. §. 1.
[237] Buch III. Cap. 19. §. 1.
[238] Réponse aux questions d'un provincial, Chap. 35.
[239] Réponse, Chap. 39.