Noch war ich mit Durchsicht und Ordnen der Papiere beschäftigt, da wurde die Türe aufgerissen, und mein Freund Moritz stürzte ins Zimmer.
»Weißt du schon?« rief er. »Er hat ihn verloren!«
»Wer? Was hat man verloren?«
»Nun, von was wir gestern sprachen, den Prozeß gegen Clauren meine ich, wegen des Mannes im Monde!«
»Wie? Ist es möglich!« entgegnete ich, an meinen Traum denkend. »Unser Freund, der Kandidatus Bemperlein? Den Prozeß?«
»Du kannst dich darauf verlassen, soeben komme ich vom Museum, der Verleger sagte es mir, soeben wurde ihm das Urteil publiziert.«
»Aber wie konnte dies doch geschehen, Moritz! War er etwa auch in Klein-Justheim anhängig?«
»Klein-Justheim? Du fabelst, Freund!« erwiderte der Freund, indem er besorgt meine Hand ergriff. »Was willst du nur mit Klein-Justheim, wo gibt es denn einen solchen Ort?«
»Ach,« sagte ich beschämt, »du hast recht; ich dachte an – meinen Traum.«