Maschinenrichtung

Querrichtung

Streifen
aus dem
Bogen

Nr.

Bruch-
be-
lastung

kg

Bruch-
dehnung

%

Gewicht der
fünf Streifen

Streifen
aus dem
Bogen

Nr.

Bruch-
be-
lastung

kg

Bruch-
dehnung

%

Gewicht der
fünf Streifen

luft-
trocken

g

bei 100° C
getrocknet

g

luft-
trocken

g

bei 100° C
getrocknet

g

1

 7,46

 2,4

1

 3,85

 5,4

2

 6,84

 2,3

2

 3,80

 5,3

3

 7,38

 2,4

3

 4,04

 4,5

4

 6,49

 2,4

4

 4,20

 5,0

5

 6,31

 2,5

5

 3,97

 5,1

Summe

34,48

12,0

1,220

1,128

Summe

19,86

25,3

1,233

1,140

Mittel

 6,90

 2,4

0,226

Mittel

 3,97

 5,1

0,228

Maschinenrichtung

Streifen
aus dem
Bogen

Nr.

Bruch-
be-
lastung

kg

Bruch-
dehnung

%

Gewicht der
fünf Streifen

luft-
trocken

g

bei 100° C
getrocknet

g

1

 7,46

 2,4

2

 6,84

 2,3

3

 7,38

 2,4

4

 6,49

 2,4

5

 6,31

 2,5

Summe

34,48

12,0

1,220

1,128

Mittel

 6,90

 2,4

0,226

Querrichtung

Streifen
aus dem
Bogen

Nr.

Bruch-
be-
lastung

kg

Bruch-
dehnung

%

Gewicht der
fünf Streifen

luft-
trocken

g

bei 100° C
getrocknet

g

1

 3,85

 5,4

2

 3,80

 5,3

3

 4,04

 4,5

4

 4,20

 5,0

5

 3,97

 5,1

Summe

19,86

25,3

1,233

1,140

Mittel

 3,97

 5,1

0,228

Aus dem Unterschied in dem Gewicht der Streifen bei Zimmerwärme und bei 100° C. getrocknet ergibt sich zunächst für das Papier ein mittlerer Feuchtigkeitsgehalt von 7,5%.

Nach der oben angeführten Formel für die Reißlänge ergibt sich ferner für die Maschinenrichtung eine Reißlänge von rund 5,5 km = 5500 m, für die Querrichtung eine solche von 3,15 km = 3150 m, im Mittel also 4325 m.

Als mittlere Bruchdehnung ergibt sich ohne weiteres 3,8%.

Auf Grund dieser Mittelwerte[15] würde die Einreihung des Papiers in eine der sechs Festigkeitsklassen erfolgen.

Den Bruch: Länge durch Gewicht des Streifens, mit welchem man, wie oben gezeigt, die durch den Versuch gefundene Bruchbelastung multiplizieren muß, um die Reißlänge zu erhalten, nennt man die Feinheitsnummer des Papiers. Da sich diese bei gleicher Länge der Probestreifen für unsere gewöhnlichen Schreib- und Druckpapiere innerhalb gewisser Grenzen bewegt, so ist eine Tabelle aufgestellt worden, welche bei einer Streifenlänge von 0,18 m für die am meisten vorkommenden Gewichte (0,100 bis 0,419 g) die direkte Ablesung der Feinheitsnummer gestattet.

Mit Hilfe der Tabelle vereinfacht sich die Berechnung der Reißlänge bedeutend, indem man nur die unter dem Werte für das mittlere Trockengewicht der geprüften fünf Streifen stehende Zahl mit der mittleren Bruchbelastung in kg und mit 1000 zu multiplizieren hat, um die Reißlänge in Metern zu erhalten.

Auf die Berechnung des Arbeitsmoduls, der den Begriff der Reißlänge und Dehnung in sich vereinigt, indem er den Arbeitsaufwand und zwar in Meterkilogramm darstellt, bezogen auf einen Streifen von 1 m Länge und 1 g Gewicht, soll nicht eingegangen werden, da von der Einreihung des Arbeitsmoduls in die für die Normalpapiere aufgestellten Tabellen Abstand genommen ist.[16] Wer sich eingehender hierüber unterrichten will, findet nähere Angaben in der Originalarbeit von Prof. Hartig in Dresden (Papier-Zeitung 1881).