Nun stand er zum Kampfe bereit.
»Hier stehe ich — allons!« sagte er.
Ein Italiener war schon gepackt worden. Der habe das Messer geworfen. Der Polizeidiener war dazwischengesprungen — er war machtlos. Von allen Seiten sausten die Hiebe. Stöcke, Gläser, Fäuste. Alles ging schon drunter und drüber.
»Ehrlich!« rief der Jean, »Kraft gegen Kraft, nicht das Messer! Ein feiger Schuft, wer sticht!«
Vor ihm rangen sie, in einem solchen Durcheinander, daß Freund oder Feind schwer zu unterscheiden war. Nun sprang der Jean hinein. Wer von ihm gepackt wurde, fiel, den Freund befreite er, half ihm, den Verletzten riß er heraus. Keine Waffe hatte er, seine Faust, sein starker Arm genügten ihm. –
Der verschmähte Liebhaber kämpfte wütend. Er suchte an den Jean heranzukommen.
Und auch dem Jean war's recht.
Jetzt hatte er freie Bahn.
»Ach Gott!« schrie die Anna.
Sie wußte, jetzt ging's auf Leben und Tod.