Körper cylindrisch, schlank, vornen an Breite abnehmend, hinten schnell zugespitzt, in der Ruhe breit abgerundet. Schild vorn und hinten abgerundet, in der Ruhe feinkörnig. Körper gerunzelt, die Runzeln besonders an den Seiten in regelmässige Reihen angeordnet. Farbe gelblich oder weissgrau, mit dunkleren Flecken oder Streifen, besonders am Rücken, jederseits mit einer dunklen auf dem Schild lyra-artig gekrümmten Längsbinde; Kopf und Fühler schwärzlich, Sohle gelblichweiss mit etwas gelberem, nicht gestrichelten Rande, in der Mitte scheinen mitunter die Eingeweide durch; Schleim glashell. Länge 4–5 Ctm., Breite 4–5 Mm.
Kiefer halbmondförmig, mit 10–15 ziemlich gleichen Leistchen, Zunge mit 65–77 Längsreihen und 100–133 Querreihen, der Mittelzahn um wenig kleiner, als die Seitenzähne, dreispitzig, alle Zähne kurz und gedrungen. (Lehmann).
In Gärten unter Steinen und faulem Holz, ziemlich lebhaft in seinen Bewegungen. Bei Weilburg (Sandb.). Um Frankfurt einzeln in Gärten (Heyn). Ziemlich selten bei Ems (Servain).
6. Arion melanocephalus Faure-Biguet.
Syn. A. tenellus Müll.
Körper cylindrisch, schlank, Schild an beiden Enden abgerundet, unregelmässig gekörnt, Körper mit langen, feinen, elliptischen Runzeln. Farbe bei unseren Exemplaren aus den Taunuswaldungen grünlichweiss bis hellmeergrün, nie citron- oder orangegelb, wie Lehmann von den Stettiner Exemplaren angiebt. Sohle hellgelb mit weissgelblichem Rande; Kopf und Augenträger schwarz. Schleim glashell. Länge 5½ Ctm., Breite 5 Mm. Kiefer mit 5 stärkeren und 5–6 schmäleren Leisten. Zunge der von hortensis sehr ähnlich.
Häufig im Moos am Boden am Fuss der Baumstämme in den Waldungen des Taunus.
III. AMALIA (Moquin-Tandon) Heynemann.
Amalie.
Thier nackt und träge; Kiefer oben glatt, vornen ausgebuchtet und gezähnt. Mantel gekörnelt, hinten ausgebuchtet, über die Mitte quer eingeschnürt; darunter eine kalkige, am Rande nicht häutige Platte mit einem auf der Mitte liegenden Nucleus. Hinterleib oben der ganzen Länge nach gekielt, mit flachen, zwischen Längsfurchen in Längsreihen hinter einander liegenden Runzeln. Sohle in drei Längsfelder getheilt.