GründungszeitAnzahl der
trade unions
ProzentsatzMitgliederzahlProzentsatz
Vor 1825 48 4 54264 3
1825–1829 12 1 9436 1
1830–1839 32 2 107848 7
1840–1849 46 3 66951 4
1850–1859 72 6 221106 14
1860–1869 118 9 250958 16
1870–1879 162 13 286093 18
1880–1887 152 12 233008 14
1888–1897 640 50 375411 23
Zusammen 1282[23]100 1605075[23]100

Das Gesetz gewährt denjenigen Vereinen, die ihre Eintragung in ein öffentliches Register bewirken, eine Reihe von Vergünstigungen, insbesondere das Recht, Grund und Boden bis zu 1 Acre und sonstiges Eigentum durch ihre Vorstände (trustee) zu erwerben, sowie einen umfassenden Schutz gegen Veruntreuungen. Die Anzahl der Vereine, die diese Eintragung erlangt haben, sowie die Abstufung nach der Mitgliederzahl zeigt folgende Tabelle:

MitgliederzahlEingetragene VereineNicht eingetragene Vereine
AnzahlAnzahl
der Vereineder Mitgliederder Vereineder Mitglieder
Ueber 50000 5 341167
2000050000 6 190854
1000020000 14 192508 5 60446
500010000 54 226680 26148977
2000 5000 29 86812 20 63019
1000 2000 40 51294 25 36961
500 1000 65 45089 54 37412
300 500 53 20163 60 22065
100 300154 26837213 35331
50 100 89 6352161 11269
Unter 50 58 1859156 4819
Zusammen5671189610720420299

Im allgemeinen zeigen die größeren Vereine eine stärkere Zunahme als die kleineren, deren Mitgliederzahl sogar nicht selten zurückgeht. Das hängt damit zusammen, daß sie ihren Mitgliedern freilich geringere Beiträge abfordern, ihnen dafür aber auch weniger bieten können. Die amtliche Statistik giebt die Ziffern über Einnahme, Ausgabe und Vermögensbestand, sowie über die einzelnen Arten der Ausgaben nur für die 100 größten Vereine, die zusammen 1059609 Mitglieder haben. Sie zeigen in den Jahren 1892–1897 folgende Entwicklung:

JahrMitgliederzahlEinnahme
Pfd. St.
Ausgabe
Pfd. St.
Vermögensbestand
Pfd. St.
1892 903981145588514183111618790
1893 910119161437918481591385010
1894 924584162955014338671580693
1895 914766155766713907171747643
1896 961026167357112334942187720
18971059609198197118960722273619

Die Einnahmen bestehen neben Zinsen aus belegten Kapitalien, Eintrittsgeldern, Erträgen aus dem Verkauf von Mitgliedskarten und Statuten u. s. w. naturgemäß überwiegend aus den Beiträgen, und zwar sowohl den regelmäßigen Jahreszahlungen wie aus besonderen Umlagen, zu deren Ausschreibung meist das Exekutivkomitee befugt, zuweilen aber auch ein Mehrheitsbeschluß der Mitglieder erforderlich ist. Die Beiträge sind sehr verschieden, und zwar sowohl in den verschiedenen Vereinen wie nach den Jahren mit Rücksicht auf besondere Bedürfnisse. Eine Uebersicht der Beiträge, und zwar der regelmäßigen wie der außerordentlichen, für das Jahr 1897 bietet folgende Tabelle:

Beitrag auf den Kopf:Zahl
der Vereineder Mitglieder
Unter 5Schilling 1 2300
mindestens 5aber10 17 119369
1015 17 241842
1520 9 49074
2030 19 251825
3040 16 115077
4060 8 81031
6080 10 88421
80Schillingunddarüber 3 110670
Zusammen:1001059609

Der Durchschnittsbeitrag belief sich 1892 auf 28 sh. 9¼ d., 1893 auf 31 sh. 2½ d., 1894 auf 32 sh. 1½ d., 1895 auf 31 sh. 11¼ d., 1896 auf 32 sh. 3¾ d., 1897 auf 32 sh. 11¼ d.

Unter den Ausgaben sind die wichtigsten Posten: 1. Streikgeld (dispute pay); 2. Arbeitslosenunterstützung; 3. Alterspension; 4. Kranken- und Unfallunterstützung; 5. Begräbnisgeld; 6. Verwaltungskosten. Damit ist nicht gesagt, daß alle Vereine diese sämtlichen Arten von Unterstützungen gewähren. Der amtliche Bericht teilt die Ausgaben in drei Klassen, nämlich Streikgeld, Verwaltungskosten und Unterstützungen, wobei zu den letzteren die unter 2–5 bezeichneten Posten gezählt werden.

Die Gesamtausgabe aller Vereine für die Jahre 1892–1897 beträgt: