Gustav.

P. Scr. Ich passe auf, und wenn ich Deine Nasenspitze sehe, schleiche ich an den Häusern hin zu Euerer Tür! Komme bald!!

P. Scr. Bring Deine Korbtasche mit!“

„Was mag er nur wollen?“ fragt Lischen, die schon nach dem Nagel guckt, an welchem ihre Tasche hängt, während ich trotz des warnenden Passus den Brief des Übeltäters und seine echte Tertianerlogik studiere. Es ist prächtig: weil ich ein Exerzitium von bedenklichster Länge machen muß — so komme sobald als möglich! Und dann die kleine Heuchlerin, die recht gut weiß, was der Faulpelz will!

„Was für einen Tag haben wir heute, Lischen?“

„Ah — Sonnabend!“ ruft Elise. „Jetzt weiß ich’s! Er hat sein Taschengeld gekriegt.“

„Welches eigentlich die alte Martha konfiszieren müßte. Höre, Lischen; schreib ihm als Bedingung Deines Kommens vor, daß die ‚scheußliche‘ Arbeit fertig sein müsse.“

„Wie lange dauert das wohl, Onkel?“ fragte die Lise ganz bedenklich; sie zöge das „Sobald als möglich“ unbedingt vor.

„Nun — zwei Stunden, mindestens.“

„Oh, oh zwei Stunden?!“