„O ja!“ rief Lieschen Papenberg; doch ein verdrossener Laut klang dazwischen, und der junge Müller sagte mürrisch:
„Ich meine, was mein Vater meint, Jochen Brand, von wegen des Wassers. Laß es laufen, wie es will! Hier den Krug bring’ ich dir, Jochen; tu Bescheid und sag uns einen feinen Spruch dazu.“
„Das ist das Richtige!“ rief die Verwandtschaft rund um den Tisch, und der Korporal ließ sich nicht lange nötigen. Er erhob sich, legte seinen leeren Ärmel auf der Brust zurecht und hob den Steinkrug mit der weißen Tulipane auf blauem Grunde in der heilen Linken.
„So tu’ ich denn diesen Spruch mit Verlaub und Gunst der ganzen anwesenden hochlöblichen Kumpanei:
Vivat, der König Fritze soll leben
Und die Jungfer Liese auch daneben;
Und flöss’ die Innerste voll rotem Wein,
Sollt’ sie nach mir nicht lange schrein.
Was aber ein gut Wasser ist,
Sich immerdar bergab ergießt,