„Nun denn, in drei Teufels Namen, so lassen Sie’s laufen!“ schnauzte Zuckriegel, zum Äußersten und um seine Kosten in Hinsicht auf die vorige Höflichkeit und Milde gebracht.

Roderich von der Leine wendete sich zu uns:

„Haben Sie bereits den Mühlbach gesehen, meine Herren?“

„Nein,“ sagte ich, und auch Steinbüchse hatte noch nicht das Vergnügen gehabt.

„Sie müssen ihn sehen!“ rief emphatisch der Poet. „Originell, — romantisch im höchsten Grade. Da ist ein alter dunkler Bogen mit einer Nische und einem Bilde, einem Bilde des heiligen — wenn ich nicht irre, des heiligen Sebastian drin; ich habe über zwei Stunden dort gestanden.“

„Den Mühlbach sah ich nicht; Sie aber sah ich, liebster Freund, wollte Sie jedoch nicht stören.“

Dankend neigte Roderich das Haupt gegen mich, dann aber fuhr er mit der Brieftafel ruckartig gegen die Nase und begann, anfangs schüchtern, dann aber immer mutiger, mit den bekannten Seitenblicken auf die Zuhörerschaft:

„Grau verschleiert schaun die Berge

Auf die fremde Stadt herein,

Unablässig rieselt’s nieder,