[34] Sickel, Wiener SB. XCIII, 732.
[35] Hontheim, Prodr. hist. Trev. II, 975. Dümmler in d. Neuen Mitth. XI, 252.
[36] Mir scheint das aus Ruotgeri V. Brun c. 5-7 hervorzugehen. Freilich darf man kaum an eine dauernde geregelte Organisation denken, aber E. Meyer geht zu weit, wenn er sie ganz leugnet. Ihm stimmt freilich jetzt auch Dümmler bei, Otto I, S. 545, aber wenn Ruotger sagt: „Latialem eloquentiam non in se solum, ubi excelluit, set et in multis aliis politam reddidit et inlustrem“, so muß doch Brun lat. Unterricht gegeben haben. Die eigentliche Schule hatten die Hofcapläne schon hinter sich, aber wenn wir Ruotger irgend glauben dürfen, war doch am Hofe noch viel für sie zu lernen.
[37] Wohl konnte deshalb Brun zum König sagen:
Deciderat Studium veterum
Et vigilancia paene patrum,
Caecaque saecula barbaries
Saeva premebat et error iners.
At tua dextra ubi sceptra tenet,
Publica res sibi tuta placet,
Exacuit calamos studium
Fertque quod apparat ad solium.
Verse hinter einer Abschrift des Frontin, bei Haase, Ind. lectt. Vratisl. hiem. 1860, p. 20. Leider bleibt es ungewiß, ob der Bruno tuus dieser Bruno ist; der Caesar ist nicht genannt. Diese Anrede setzt übrigens nicht nothwendig die Kaiserkrönung voraus.
[38] Brit. Mus. Addit. 23,931, wo nach dem Catalog von 3 Widmungsversen der erste lautet: „Me Godefrid sanctae praesul dedit ecce Mariae“.
[39] Waltherus Spirensis de passione S. Christophori, bei B. Pez, Thes. II, 3, 29-122. Prantl, Gesch. d. Logik II. 52 hat auf dieses Werk aufmerksam gemacht; Remling in seiner Geschichte der Bischöfe von Speier erwähnt es I, 252 unter Bischof Walther, Mabillon sah die Hs. in St. Emmeram, jetzt Cod. lat. Monac. 14,798. Vgl. W. Harster: Walther v. Speier, ein Dichter des 10. Jahrhunderts. Speier 1877. Beigabe zum Jahresbericht der K. Studienanstalt. Da ist nachgewiesen, daß aus einer vielfach mißverständlichen Bearbeitung des griech. Textes sich die spätere Form der Legende entwickelt hat; doch hat Schönbach, Zeitschr. f. D. Alt. XXIV, Anz. S. 155-172, Einwendungen dagegen erhoben. Ausgabe von Harster als Beigabe zum Jahresbericht 1878. Anz. v. Pannenborg, GGA. 1879, No. 20; von Nolte, Zeitschr. f. öst. Gymn. 1879, XXX, 617-629. Acta Graeca, Anal. Boll. I, 121. [←]
[40] Hieron. ad Eustochium, Opp. ed. Vall. I, 113. Vgl. im allg. Comparetti, Virgilio nel Medio Evo I, cap. 6.
[41] Dümmler, St. Gall. Denkm. S. 207. Ermenrici ep. p. 29. 31.