[12] Gött. Nachrichten 1870, 302-309.
[13] Folcuini Gesta abbatum Lobiensium ed. Pertz, MG. SS. IV, 52-74.
[14] Vita S. Folquini ep. Morinorum, bei Mab. Act. IV, 1, 624. Vgl. Holder-Egger a. a. O. S. 422, und MG. SS. XV, 423-430. Ein Catal. epp. Morin. SS. XIII, 389. 751; abbatum S. Bertini p. 389; praepositorum S. Audomari p. 389, u. epp. Ambian. p. 752, von Lambert von St. Omer.
[15] Cartulaire de l'Abbaye de St. Bertin, herausgegeben von Guérard 1840 in der Collection des Cartulaires de France, III, mit den zum Theil reichhaltigen Fortsetzungen bis 1187. Berichtigungen nach Auffindung einer alten Handschrift in: Appendice au Cartulaire etc. publié par M. François Morand (Documents inédits) 1867. Vollständig (ohne die Urkunden) als Gesta abbatum S. Bertini Sithiensiun von Holder-Egger, MG. SS. XIII, 600 bis 673. Verse aus St. Bertin zu einer Krönungsfeier s. X. hat Dümmler herausgegeben, NA. X, 341. Ueber ein besonders schönes, unter Abt Odbert (989-1008) von Heriveus geschriebenes Psalterium, s. Palaeogr. Soc. 97. Woltmann, Gesch. d. Malerei I, 270.
[16] Gesta episcoporum Leodiensium ed. Köpke, MG. SS. VII, 134. Die daraus auch abgesondert herausgegebene Vita Remacli kommt als Notkers Werk mit Widmung an Abt Werinfrid von Stablo vor, ist aber nach Köpke S. 140 von Heriger. Die ältere ist nach der oben [1→S. 264] angef. Untersuchung von Kurth ein Plagiat aus V. Lamberti u. V. Trudonis, mit Nachrichten über die Stiftung von Stablo u. Malmédy. Zugeschrieben wird Heriger auch das Leben der heiligen Berlindis, die man in Meerbecke in Brabant verehrte. Ueber die irrig von M. Haupt vermuthete Benutzung von Tac. Germania bei Heriger s. Waitz, Forsch. X, 602. Die von ihm benutzte V. Servatii hat Kurth herausgegeben: Deux biographies inédites de Saint Servais, Liège 1881, vgl. NA. VII, 409. Er bestreitet eine ältere Quelle als Greg. Tur. u. ebenso W. Arndt. Dagegen Anal. Boll. I, 85 ff. In den Nouvelles recherches sur St. Servais, Liège 1884, vertheidigt Kurth gegen P. De Smedt seine Ansicht, daß auch die älteste V. Servatii nur aus Gregor v. Tours geschöpft sei, dieser keine schriftliche Vita gehabt habe, und weist aus metrischen Resten die Benutzung eines Epitaphs nach, welches er der feierlichen Erhebung durch B. Monulph im 6. Jh. zuweist; Vf. könne dann nur Venantius Fortunatus sein, und von ihm werde Gregor seine Nachrichten erhalten haben. — Vgl. auch Prost, St. Servais. Examen d'une correction introduite à son sujet dans les dernières éditions de Gr. de Tours (Nogent-le-Rotrou 1891), welches ich nicht gesehen habe.
[17] Vita S. Winnoci, Mab. III, 1, 302-314. Auszug MG. SS. XV, 2, 775-778. Nach der Translation von 1058 fügte ein Mönch Drogo neue Wunder hinzu, ib. p. 778-782. Derselbe beschrieb in sehr anmuthiger, romanhafter Weise die Transl. S. Lewinnae, welche 1058 aus England gestohlen war, Auszug ib. p. 782-789. Balduinus Barbatus setzte 1022 Mönche von St. Bertin an die Stelle der Canoniker.
[18] Waitz-Aufsätze S. 622-665. Daselbst S. 633, Anm. 3, wird die Translatio S. Amalbergae im J. 870 (Acta SS. Jul. III, 103) für ein spätes, unglaubwürdiges Machwerk erklärt. Ueber Graf Arnulf Sackur, Clun. S. 127 ff.
[19] Fundatio mon. Blandiniensis ed. O. Holder-Egger, MG. SS. XV, 2, 621-624. Ich beschränke mich auf Anführung dieser Ausgaben von Holder-Egger.
[20] Ex Sermone de adventu SS. Wandregisili, Ansberti et Vulfranni ed. Holder-Egger, SS. XV, 2, 624-631.
[21] Ex Vita Bertulji Renticensis, ib. p. 631-641.