[18] MG. Auctt. antt. XIX, 197-247.
[19] S. hierüber Bethmann im Archiv X, 387 und über die Ostertafeln S. 279; vgl. V, 102 und Piper, Karls des Großen Kalendarium und Ostertafeln, Berlin 1858, S. 100 ff. — Die Echtheit der Briefe von Victurius und Pabst Hilarus vor dem Canon paschalis hat Br. Krusch erwiesen, NA. IV. 169-172.
[20] S. darüber Br. Krusch: Die Einführung des griech. Paschalritus im Abendlande, NA. IX, 169-172, vgl. 658. — Consulliste des Victurius mit Forts. ib. S. 269-281.
[21] Es kann ja auch einmal in Italien geschehen sein, vgl. NA. I, 283, aber die hier früher nach Bethmann im Arch. X, 820 angeführte Handschrift aus Sant Andrea della Valle enthält keine Annalen. Es ist Christ. 2077, gedr. Roncall. I, 721; vgl. Mommsen im Hermes I, 130 u. das Facs. bei Zangemeister u. Wattenbach, Exempla codicum Latinorum Tab. IV. NA. I, 29.
[22] S. Pertz im Archiv V, 70-74; De Rossi, La Roma sott. I, 122. Ueber den ältesten Theil des Werkes Janus S. 139 ff. mit Beziehung auf die sorgfältige Analyse des ganzen Werkes bei Piper, Einl. in die monumentale Theologie (Gotha 1867) S. 315-349, der auch bereits die Benutzung durch Beda nachgewiesen und die Wichtigkeit dieses Verhältnisses für die Kritik hervorgehoben hat, vgl. S. 198. 202 Anm. 12. — Ganz neue Ansichten über diesen ältesten Theil, seine Entstehung und das Verhältniß der Handschriften entwickelt der Abbé L. Duchesne: Étude sur le Liber pontificalis, Paris 1877 (Bibl. des écoles Franç. d'Athènes et de Rome, I). Ihm entgegnete Waitz, NA. IV, 215-237: Ueber die verschiedenen Texte des Liber pontificalis. Ders. V, 229 über Lipsius: Neue Studien zur Pabstchronologie; VIII, 405 über eine neue Schrift von Duchesne; IX. 457-472 über den sog. Catal. Cononianus: X, 453-465 über die ital. Hss.: über den Catal. Felicianus XI, 217-229. Vgl. auch Krusch, XII, 236. Jetzt ist von der Ausgabe von Duchesne Bd. I. 1886 erschienen, während Waitz dazu nicht mehr gekommen ist. Rec. v. Grisar, Zts. f. Kath. Theol. 1887 S. 417-446. — Ein merkw. Elogium Liberii papae († 366) hat De Rossi herausgegeben, Bullettino di Archeologia crist. 1883. Prof. Funk im Hist. Jahrb. V, 424-436, XII, 757 ff., bezieht es jedoch auf Martin I († 655), Friederich, Münch. SB. 1891 S. 87-127 auf Joh. I, De Rossi wieder f. Liberius im Bull. 1891.
[23] Ausführlicheres darüber mit dem Nachweis der Ausgaben bei Rettberg I, 76. Vgl. Potthast S. 436. Das Hauptwerk ist die Abhandlung von J. B. Sollerius vor der Ausg. des Martyrol. Usuardi, Acta SS. Jun. VI. Vgl. auch die oben [→ S. 41] angef. Schrift v. Fr. Stolle.
[24] Mart. Hieron. ed. Fiorentini, Lucae 1668. Als vorzüglichste Handschrift rühmt De Rossi die Berner, Roma sotterranea II. p. XII ss. Nach dieser ist es jetzt herausgegeben, Acta SS. Oct. XIII. [←]
[25] D'Achery Spicil. ed. II. II, 27. Geschrieben ist es um 804. Sickel in d. Wiener SB. XXXVIII, 161 macht auf das noch nicht benutzte Martyrologium aus derselben Zeit im Wiener Cod. 387 aus Salzburg aufmerksam.
[26] In den Werken des Beda und Acta SS. Mart. II. Ueber ein ihm zugeschriebenes kurzes Mart. in Hexametern (ed. Giles I, 50-53) vgl. Dümmler, NA. IV, 516.
[27] Röm. Quartalschrift III, 204-251.