Sicinius.
Dies ist beglücktre wohl und liebre Zeit,
Als da die Burschen durch die Straßen liefen,
Zerstörung brüllend.
Brutus.
Cajus Marcius war
Im Krieg ein würdger Held, doch unverschämt
Von Stolz gebläht, ehrgeizig übers Maß,
Selbstsüchtig—
Sicinius.
Unumschränkte Macht erstrebend
Ohn andern Beistand.
Menenius.
Nein das glaub ich nicht.
Sicinius.
Das hätten wir, so daß wir's all' beweinten,
Empfunden, wär er Konsul nur geblieben.
Brutus.
Die Götter wandten's gnädig ab, und Rom
Ist frei und sicher ohne ihn. Ein Ädil kommt
Ädil.
Tribunen,
Da ist ein Sklave, den wir festgesetzt;
Der sagt: "Es brach mit zwei verschiednen Heeren
Der Volsker Macht ins römische Gebiet,
Und mit des Krieges fürchterlichster Wut
Verwüsten sie das Land."
Menenius.
Das ist Aufidius,
Der, da er unsers Marcius Bann gehört,
Die Hörner wieder ausstreckt in die Welt,
Die er einzog, als Marcius stand für Rom,
Und nicht ein Blickchen wagte.
Sicinius.
Ei, was schwatzt Ihr
Vom Marcius da.
Brutus.
Peitscht diesen Lügner aus. Es kann nicht sein.
Die Volsker wagen nicht den Bruch.