{ed.-* Hamlet sezt im Original diese kühlen Betrachtungen noch länger fort, indem er sich vorstellt, daß es der Schädel eines reichen Landsässen gewesen sey; man hat es aber unmöglich gefunden, diese Stelle, deren gröster Nachdruk in etlichen Wortspielen besteht, zu übersezen; und man würde diese ganze Scene eben sogern ausgelassen haben, wenn man dem Leser nicht eine Idee von der berüchtigten Todtengräber-Scene hätte geben wollen.}
Todtengräber.
Meines, Herr—
(er fängt wieder an zu singen.)
Hamlet.
Ich denk' es ist dein, denn du lügst darinn.
Todtengräber.
Und ihr lügt daraus, Herr, und also ist es nicht euers—
(Hier folgen noch etliche elende Reden, wovon das sinnreiche in dem
Wortspiel mit lie, welches Liegen und Lügen bedeutet, liegt.)
Hamlet.
Ich frage, wie der Mann heißt, für den du das Grab machst?
Todtengräber.
Ich mach es für keinen Mann, Herr.
Hamlet.
Für was für eine Frau dann?
Todtengräber.
Auch für keine Frau.