Hamlet.
Wessen war er?
Todtengräber. Es war ein vertrakter Bursche, dem er gehörte; wer denkt ihr daß es war?
Hamlet.
Ich weiß es nicht.
Todtengräber.
Daß die Pestilenz den Schurken! Er goß mir einmal eine Flasche mit
Rheinwein über den Kopf. Dieser nemliche Schedel, Herr, war Yoriks
Schedel, des Königlichen Hofnarrens.
Hamlet.
Dieser?
Todtengräber.
Dieser nemliche.
Hamlet. Ach der arme Yorik. Ich kannte ihn, Horatio, es war der kurzweiligste Kerl von der Welt; von einer unvergleichlichen Einbildungs-Kraft: Er hat mich viel hundertmal auf seinem Rüken getragen: Und nun, was für ein grausenhafter Anblik! Mein Magen kehrt sich davon um. Hier hiengen diese Lippen, die ich wer weiß wie oft küßte. Wo sind nun deine Scherze? Deine Sprünge? Deine Liedchen? Wo sind die schnakischen Einfälle, welche die Tafel mit brüllendem Gelächter zu erschüttern pflegten? Ist dir nicht ein einziger übrig geblieben, um über dein eignes Grinsen zu spotten? Nun geh mir einer in Mylady's Schlaf-Zimmer, und sag ihr; und wenn sie sich einen Daumen dik übermahle, so müß' es doch zulezt (dazu) mit ihr kommen—Ich bitte dich, Horatio, antworte mir nur auf Eine Frage—
Horatio.
Was ist es, Gnädiger Herr?
Hamlet.
Denkst du, Alexander habe auch so im Boden ausgesehen?
Horatio.
Eben so.