Königin.
Es kan gar wol möglich seyn.

Polonius. Ist jemals eine Zeit gewesen, das möcht' ich doch gerne wissen, wo ich positive gesagt habe, es ist so, und es hat sich anders befunden?

König.
Meines Wissens nicht.

Polonius. Wenn es anders ist, will ich meinen Kopf verlohren haben. Wenn ich nur einige Umstände weiß, so will ich allemal finden, wo die Wahrheit verstekt liegt, und wenn sie im Mittelpunkt der Erde stekte.

König.
Aber wie könnten wir der Sache gewisser werden?

Polonius.
Ihr wißt, daß er manchmal vier Stunden hinter einander hier in der
Galerie auf- und abgeht.

Königin.
Es ist so.

Polonius. Um eine solche Zeit will ich meine Tochter zu ihm lassen: Ihr und ich wollen uns hinter eine Tapete versteken, und da wollen wir beobachten, was vorgehen wird: Liebt er sie nicht, und hat seine Vernunft nicht darüber verlohren, so will ich meine Minister-Stelle aufgeben, ein Bauer werden und Mist auf meine Felder führen.

König.
Wir wollen die Sache näher erkundigen.

Fünfte Scene.
(Hamlet, in einem Buche lesend, tritt auf.)