Falstaff.
Hal, willt du einer von uns seyn?

Prinz Heinrich.
Wer, ich rauben? Ich, ein Dieb? Nein, bey meiner Treu!

Falstaff. Du hast weder Ehre noch Tapferkeit im Leibe, wenn du das thust; du willt deine guten Freunde so im Stich lassen? Meiner Six, du hast keinen Tropfen königliches Blut im Leib, wenn du nicht um zehn Schillinge das Herz hast zu ruffen: Halt!

Prinz Heinrich.
So sey es dann, einmal in meinem Leben will ich ein Tollkopf seyn.

Falstaff.
Nun, das heißt einmal brav gesprochen.

Prinz Heinrich.
Nein, geh' es wie es will, ich bleibe zu Hause.

Falstaff.
Bey G** so will ich ein Verräther seyn, wenn du König bist.

Prinz Heinrich.
Ich bekümmre mich nichts darum.

Poins. Sir John, ich bitte dich, laß den Prinzen und mich allein; ich will ihm solche Gründe vorlegen, daß er gewiß gehen soll.

Falstaff. Gut, mögest du den Geist der Ueberredung haben, und er Ohren zu hören, damit was du redest bewegen möge, und was er hört geglaubt werde. Lebet wohl indessen, ihr sollt mich in East-Cheap finden.