Falstaff. Das wäre sehr überflüßig; alle seine Habschaft ist auf seinen Rüken gebaut, und das ganze Werk steht auf Stek-Nadeln; stecht ihn nicht noch mehr.
Schallow. Ha, ha, ha, was ihr für gute Einfälle habt, Sir! ha ha! das muß man euch lassen, darinn seyd ihr ein Meister, das muß man euch lassen.—Franz Schwächlich— **———————
{ed. ** So sehr Hr. Schallow die wizigen Einfälle bewundert, welche Falstaff aus Gelegenheit der Namen und Profeßionen dieser Recruten hat, so ekelhaft fangen sie an, dem Uebersezer, und vermuthlich auch dem Leser zu werden. Wir überschlagen also den Aufruf des Franz Schwächlich, Frauenzimmer- Schneiders, und Peter Bulkalbs, nebst anderm frostigem und zum Theil völlig unübersezlichem Zeug, so in dieser Scene vorkommt.}
Falstaff.
Sind das nun alle?
Schallow.
Man hat noch zween mehr ruffen lassen, aber ihr braucht nur viere
von hier; kommt also mit mir herein, Sir, und nehmt bey mir auf den
Mittag vorlieb.
Falstaff. Kommt, ich will eins mit euch trinken, aber bis über Mittag kan ich mich nicht aufhalten. Es freut mich euch zu sehen; aufrichtig, es freut mich, Herr Schallow.
Schallow. O Sir John erinnert ihr euch noch daran, wie wir die ganze Nacht in der Windmühl in Sanct Georgen-Feld lagen?
Falstaff.
Nichts mehr davon, Herr Schallow, nichts mehr davon.
Schallow. Ha! es war eine lustige Nacht. Und lebt Hannchen Nacht-Werk auch noch?
Falstaff.
Sie lebt noch, Herr Schallow.