Pistol.
Wie ein Nagel in der Thür; das muß wahr seyn.
Falstaff.
Auf, Bardolph, sattle mir mein Pferd. Herr Robert Schallow, such'
dir ein Amt im Königreich aus, was für eins du willt, es ist dein;
Pistol, ich will dich doppelt mit Ehrenstellen beladen.
Bardolph. O freundenvoller Tag! Ich wollte kein Ritter-Gut um mein Glük nehmen.
Pistol.
Gelt! Ich bringe gute Zeitungen?
Falstaff. Tragt Herrn Silence zu Bette: Herr Schallow, Milord Schallow, sag nur was du seyn willst, ich bin Fortuna's Haushofmeister—Zieh deine Stiefel an, wir wollen die ganze Nacht durch reiten. O! süsser Pistol, sag mir noch mehr, und vergiß mit allem dem nicht, dich zu besinnen, was du gern hättest. Stiefel, Stiefel an, Herr Schallow. Ich weiß, der junge König schmachtet nach mir. Wir wollen Pferde nehmen, wo wir sie finden, die Geseze von England stehen izt zu meinem Befehl. Glüklich sind die, die sich meine Freunde nennen können; und weh dem Milord Ober-Richter!
Sechste Scene. (Verwandelt sich in eine Strasse von London.) (Die Wirthin und Dortchen Tear-Scheet, von Zween Bütteln geführt, treten auf.) (Eine kleine Scene, von der pöbelhaftesten und unanständigsten Art, die sich nicht übersezen läßt.)
Siebende Scene.
(Ein öffentlicher Plaz nicht weit von der Westmünster-Abbtey.)
(Zween Bediente von Hof die den Boden mit Binsen bestreuen.)
1. Bedienter. Mehr Binsen, mehr Binsen!
2. Bedienter. Die Trompeten haben schon zum zweytenmal geblasen.
1. Bedienter. Es wird zwey Uhr seyn, eh sie von der Crönung zurük kommen.