Elinor.
Wer ist der, den du einer unrechtmäßigen Anmassung beschuldigest?
Constantia.
Laßt mich die Antwort geben: Der anmaßliche König, dein Sohn.
Elinor.
Hinweg, Unverschämte; dein Bastard soll König seyn, damit du eine
Königin seyn, und die ganze Welt hofmeistern könnest!
Constantia.
Mein Bette war deinem Sohn immer so getreu, als das deinige deinem
Gemahl; und dieser Knabe sieht seinem Vater Gottfried gleicher als
Johann dir, ob ihr gleich an Sitten einander so gleich seyd als der
Regen dem Wasser, und der Teufel seiner Mutter. Mein Sohn ein
Bastard! Bey meiner Seele, ich glaube nimmermehr, daß sein Vater
so ächt war als er ist; es kann nicht seyn, wenn gleich du seine
Mutter wärest.
Elinor.
Das ist eine feine Mutter, Junge, die deinen Vater beschimpft.
Constantia.
Das ist eine feine Großmutter, Junge, die dich beschimpfen will.
Östreich.
Stille!
Faulconbridge.
Horcht dem Ausruffer.
Östreich.
Wer Teufel bist du?
Faulconbridge. Einer der den Teufel mit euch spielen will, Herr, sobald er euch und euern Überzug* allein zu paken kriegen kan. Ihr seyd der Hase im Sprüchwort, der todte Löwen beym Bart zupft; ich will euch das Fell einschmauchen, wenn ich euch kriege; nehmt euch in acht; in der That, ich will, in der That.