Ludwig.
Rührt die Trummeln, um diese Gefahr aufzusuchen.

Faulconbridge.
Du sollt sie finden, Dauphin, zweifle nicht.

(Sie gehen ab.)

Fünfte Scene.
(Verwandelt sich in ein Schlachtfeld.)
(Alarm. König Johann und Hubert treten auf.)

König Johann.
Wie gehts uns an diesem Tag? O sag es mir, Hubert.

Hubert.
Übel, fürchte ich; wie befindet sich Euer Majestät?

König Johann. Dieses Fieber, das mich so lange schon plagt, sezt mir gewaltig zu; o mein Herz ist krank! (Ein Bote tritt auf.)

Bote.
Gnädigster Herr, euer dapfrer Vetter, Faulconbridge, bittet Euer
Majestät, das Feld zu verlassen, und ihn wissen zu lassen, welchen
Weg ihr nehmet.

König Johann.
Sag ihm in die Abtey bey Swinstead.

Bote. Ich bring gute Zeitungen; der grosse Succurs, den der Dauphin erwartete, hat vor drey Nächten auf den Sandbänken von Godwin gestrandet; Richard hat diese Neuigkeit so eben erfahren; die Franzosen wehren sich nur noch schwach, und fangen schon an sich zurük zu ziehen.