Harlequin. In der That, es stinkt in gewisser Maasse, Herr; aber doch, Herr, wollt' ich beweisen können—

Herzog. Was willt du beweisen? Du bist ein verstokter Bube. Führ ihn in den Kerker, Commiß; Züchtigung und Unterricht müssen zugleich würken, um ein so wildes Vieh zahm zu machen.

Ellbogen.
Er muß vor den Stadthalter, Herr; er ist gewarnet worden; der
Stadthalter kan einen H** Wirth nicht leiden. Wenn er ein H**
Wirth ist, und kommt vor den Stadthalter, so wär' es ihm eben so
gut, er wär' eine halbe Stunde weit von ihm.

Harlequin.
Hier kommt ein junger Herr von meinen guten Freunden.

Fünfte Scene.
(Lucio zu den Vorigen.)

Lucio. Wie gehts, edler Pompey? Wie? in Cäsars Fesseln? Wirst du im Triumph geführt? Wie? war keine von Pygmalions Statuen, die kürzlich wieder zu einem Weib gemacht worden*, die man hätte dafür beym Kopf kriegen können, daß sie die Hand in eine Tasche gestekt, und eine Faust wieder herausgezogen? He! was sagst du zu dieser neuen Methode? So gieng es nicht unter der lezten Regierung. Ha? Was sagst du, Pflastertreter? wie gefällt dir diese neue Welt? Du wanderst, däucht mich, ins Gefängniß?

{ed.-* Das ist: Die aus der Salivations-Cur gekommen. Warbürton.}

Harlequin.
Ihr habt's errathen, mein Herr.

Lucio. Das läßt sich hören, Pompey, Glük zu; allenfalls kanst du sagen, ich habe dich wegen einer Schuld dahin geschikt; oder warum—

Ellbogen.
Weil er ein H** Wirth ist, ein H** Wirth.