BANQUO
Wie spät, mein Sohn?

FLEANCE
Der Mond ging unter, schlagen hört ichs nicht.

BANQUO
Um zwölf Uhr geht er unter.

FLEANCE 's ist wohl später.

BANQUO
Da, nimm mein Schwert!—'s ist Sparsamkeit im Himmel,
Aus taten sie die Kerzen.—Nimm das auch!
Ein schwerer Schlaftrieb liegt wie Blei auf mir,
Und doch möcht ich nicht schlafen. Gnädge Mächte!
Hemmt in mir böses Denken, dem Natur
Im Schlummer Raum gibt.—Gib mein Schwert!

([Macbeth tritt auf und ein Diener mit einer
Fackel.])

Wer da?

(Macbeth tritt auf und ein Diener mit einer Fackel.)

MACBETH
Ein Freund.

BANQUO
Wie, Herr, noch auf? Der König ist zu Bett.
Er war ausnehmend froh und sandte noch
All Euren Hausbedienten reiche Gaben;
Doch Eure Frau soll dieser Demant grüßen
Als seine gütge Wirtin. Höchst zufrieden
Begab er sich zur Ruh.