Buckingham.
Gut, laßt das sein.—Komm hieher, Catesby Du schwurst
So gründlich auszurichten unsre Zwecke,
Als heimlich zu bewahren unsre Winke;
Du hörtest unsre Gründe unterwegs:
Was meinst du? sollt' es nicht ein leichtes sein,
William Lord Hastings unsers Sinns zu machen
Für die Erhebung dieses edlen Herzogs
Auf dieser weltberühmten Insel Thron?
Catesby.
Er liebt den Prinzen so des Vaters halb,
Er läßt zu nichts sich wider ihn gewinnen.
Buckingham.
Was denkst du denn vom Stanley? läßt nicht der?
Catesby.
Der wird in allem ganz wie Hastings tun.
Buckingham.
Nun wohl, nichts mehr als dies: geh, lieber Catesby,
Und wie von fern erforsche du Lord Hastings,
Wie er gesinnt ist gegen unsre Absicht;
Und lad ihn ein auf morgen in den Turm,
Der Krönung wegen mit zu Rat zu sitzen.
Wenn du für uns geschmeidig ihn verspürst,
So muntr' ihn auf und sag ihm unsre Gründe.
Doch ist er bleiern, frostig, kalt, unwillig,
So sei du's auch: brich das Gespräch so ab,
Und gib uns Nachricht über seine Neigung.
Denn morgen halten wir besondern Rat,
Worin wir höchlich dich gebrauchen wollen.
Gloster.
Empfiehl mich dem Lord William: sag ihm, Catesby,
Daß seiner Todfeind' alte Rotte morgen
In Pomfret-Schloß zur Ader wird gelassen;
Heiß' meinen Freund, für diese Neuigkeit
Frau Shore ein Küßchen mehr aus Freuden geben.
Buckingham.
Geh, guter Catesby, richt es tüchtig aus.
Catesby.
Ja, werte Lords, mit aller Achtsamkeit.
Gloster.
Wird man von Euch vor Schlafengehn noch hören?
Catesby.
Gewiß, Mylord.