Juliette.
Ich kan einen so empfindlichen Verlust nicht zuviel beweinen.

Lady. Auf diese Art verewigst du das Gefühl deines Verlusts, und kanst doch den Freund nicht zurük bringen, dessen Verlust du beweinst.

Juliette. So wie ich den Verlust meines Freundes fühle, kan ich nicht anders als ihn immer beweinen.

Lady.
Gut, Mädchen, du weinst nicht so sehr um seinen Tod, als daß der
Bösewicht lebt, der ihn ermordet hat.

Juliette.
Was für ein Bösewicht, Gnädige Frau?

Lady.
Was für ein andrer als Romeo?

Juliette

(leise.)

Bösewicht, und er, sind manche Meilen von einander.

(laut.)