Probstein (beiseite). Ich denke nicht anders, als mir wäre besser, von ihm getraut zu werden wie von einem andern; denn er sieht mir aus, als wenn er mich nicht recht trauen wurde; und wenn er mich nicht recht traute, so ist das nachher ein guter Vorwand, mein Weib im Stiche zu lassen.

Jacques.
Geh mit mir, Freund, und höre meinen Rat.

Probstein.
Komm, lieb Käthchen!
Du wirst noch meine Frau, oder du bleibst mein Mädchen.
Lebt wohl, Ehrn Olivarius. Nicht:
"O holder Oliver!
O wackrer Oliver!
Laß mich nicht hinter dir." Nein:
"Pack dich fort!
Geh! auf mein Wort,
Ich will nicht zur Trauung mit dir."

(Jacques, Probstein und Käthchen ab.)

Ehrn Olivarius. Es tut nichts; keiner von allen diesen phantastischen Schelmen zusammen soll mich aus meinem Beruf herausnecken.

(Ab.)

Vierte Szene

Der Wald. Vor einer Hütte

(Rosalinde und Celia treten auf)

Rosalinde.
Sage mir nichts weiter, ich will weinen.