Doch hatte sich Herr Gunter gewehrt, der müde, ritterlich.

Der König ward gebunden von Dietrichens Hand,

Wie nimmer Kön’ge sollten leiden solch ein Band.

Er dachte, liess er ledig Guntern und seinen Mann,

Wem sie begegnen möchten, die müssten all den Tod empfahn.

Dietrich von Berne nahm ihn bei der Hand,

Er führt’ ihn hin gebunden, wo er Kriemhilden fand.

Ihr war mit seinem Leide des Kummers viel benommen.

Sie sprach: “König Gunter, nun seid mir höchlich willkommen.”

Er sprach: “Ich müsst’ Euch danken, vieledle Schwester mein,