Weil sie in ihrer Bosheit sich dünkt so gut und treu,

Soll sie als Magd mir dienen; leicht wär’ vom Schmach sie frei.”

Darauf die edle Jungfrau: “Was ich leisten kann,

Das sei mit diesen Händen früh und spät getan;

Mit Fleiss und gutem Willen tu’ ich es immerdar,

Da mich mein herbes Schicksal schuf aller Freude bar.”

Da sprach die böse Gerlind: “Du sollst mein Gewand

Jeden Morgen tragen nieder an den Strand;

Du sollst die Kleider waschen mir und dem Ingesinde.

Und hüte dich, du Stolze, dass man dich müssig finde.”