A fragment, or rather several fragments, of a poetic version of Genesis, contemporary with the Heliand and possibly by the same author. They were discovered at the Vatican Library in 1894 and comprise in all 337 lines. The translation is by Vetter, Die neuentdeckte deutsche Bibeldichtung, 1895.

Lines 27-79; The punishment of Cain.

Er wandelte zur Wohnung, gewirkt war die Sünde,

Die bittre am Bruder; er liess ihn am Boden liegen

In einem tiefen Tale betäubt im Blute,

Des Lebens ledig; zur Lagerstatt hatte

Den Sand der Geselle. Da sprach Gott selbst jenen an,

Der Waltende, mit seinen Worten— ihm wallte sein Herz

Unmilde dem Mörder— er fragte ihn, wo er den Mann hätte,

Den blutjungen Bruder. Der Böse drauf sprach—