Du aber hüte dich, was grössers zu begehren;
So lang die Einfalt daurt, wird auch der Wohlstand währen.
Zwar die Natur bedeckt dein hartes Land mit Steinen,
Allein dein Pflug geht durch, und deine Saat errinnt[3];
Sie warf die Alpen auf, dich von der Welt zu zäunen,
Weil sich die Menschen selbst die grössten Plagen sind.
Dein Trank ist reine Flut und Milch die reichsten Speisen,
Doch Lust und Hunger legt auch Eicheln Würze zu;
Der Berge tiefer Schacht giebt dir nur schwirrend[4] Eisen,
Wie sehr wünscht Peru nicht, so arm zu sein als du.