Und hier hat die Natur die Lehre, recht zu leben,

Dem Menschen in das Herz und nicht ins Hirn gegeben.

Hier macht kein wechselnd Glück die Zeiten unterschieden,

Die Thränen folgen nicht auf kurze Freudigkeit;

Das Leben rinnt dahin, in ungestörtem Frieden,

Heut ist wie gestern war und morgen wird wie heut.

Kein ungewohnter Fall bezeichnet hier die Tage,

Kein Unstern malt sie schwarz, kein schwülstig Glücke roth.

Der Jahre Lust und Müh ruhn stets auf gleicher Waage,

Des Lebens Staffeln sind nichts als Geburt und Tod.