Wir warteten im Stillen lange Jahre,
Und nimmer wankte unsres Herzens Glaube;
Wir sah’n im dunklen Grün die reiche Traube,
Und wussten, welchen Saft sie uns bewahre.
Und jetzt! O klaget nicht an seiner Bahre,
Wenn auch der Leib zerfällt zum Erdenstaube,
Nie werde das dem blinden Tod zum Raube,
Was er gewollt das Hohe, Schöne, Wahre!
Dem edlen Geiste woll’n wir Treue halten,
In stillem Dulden wie in kühnem Wagen;