[Ab (August) Den 8. dieses Monats pressen sie neuen Wein für die Götter und legen ihm viele verschiedene Namen bei. An diesem Tage opfern sie in der Mitte des Vormittags den durch Standbilder dargestellten Göttern ein neugeborenes männliches Kind. Zuerst wird der Knabe geschlachtet und dann gesotten, bis er ganz weich wird, dann wird das Fleisch abgenommen und mit feinem Mehl, Safran, Spikenard, Gewürznelken und Oel (nach der andern Lesart: Rosinen) zusammengeknetet, daraus werden kleine Brode, von der Grösse einer Feige, gemacht (oder geknetet) und in einem neuen (oder eisernen) Ofen gebacken. Dies dient den Theilnehmern an dem Mysterion des Schemal (zur Speise) für das ganze Jahr. Es darf aber kein Weib, kein Sklave, kein Sohn einer Sklaven und kein Wahnsinniger etwas davon essen. Zu dem Schlachten und Zurichten dieses Kindes werden blos drei Priester zugelassen. Alles aber, was von seinen Knochen, Gliedmassen, Knorpeln, Arterien und Nerven übrig geblieben ist, verbrennen die Priester den Göttern zum Opfer.]
[254] R. A. Nicholson, Literary History of the Arabs, p. xxvii.
[255] George Sale, Introduction to the Koran, p. 93.
[256] George Sale, Introduction to the Koran, p. 93.
[257] Aghani, vii., 150, quoted by W. Robinson Smith, Kinship and Marriage, p. 222.
[258] Sale, Introduction to Koran.
[259] Koran, chapter 5, p. 86.
[260] Nicholson, Literary History of the Arabs, p. 243.
[261] E. W. Lane, Selections from the Kur-an, Introduction, p. xxi.-xix.
[262] Hamasa, quoted by W. Robinson Smith in Kinship and Marriage, p. 293.