[58] See p. 4 above.

[59] Of course this excludes the group connected with Oliver, which has no proper connection with the compound type.

Chapter VI.

The Grateful Dead and The Water of Life or Kindred Themes.

The märchen known in its various forms as The Water of Life[1] is based on the myth which goes by the same name.[2] The myth, as has been shown quite independently by two recent investigators, Dr. Wünsche[3] and Dr. E. W. Hopkins,[4] is of Semitic origin, and is found among the traditions of the Assyrio-Babylonian cycle. It is to be distinguished from the very similar myth of The Fountain of Youth, which apparently originated in India.[5] The latter concerns the magic properties of the “water of rejuvenation”; the former in its uncontaminated form, at least, deals with water which cures, revivifies, or revitalizes. The two have been frequently confused, not only in popular tradition of all ages, but in critical writings of contemporary date as well. It is the great merit of Professor Hopkins’ article, to which reference has been made, that their essential difference in origin and character is clearly marked. Though he makes no pretence that his study of The Fountain of Youth is definitive, he has broken ground which sadly needed the plough, and incidentally has thrown light upon The Water of Life.

The myth which is properly known by this name is intimately connected in origin and development with that of The Tree of Life,[6] which finds expression in the legends of the Cross. In the words of Dr. Wünsche:[7] “Wie wir aus den kosmogonischen und theogonischen Mythen und Sagen der Völker das Rauschen des Lebensbaumes vernehmen, durch dessen Früchte sich Götter und Menschen ihre ungeschwächte Lebenskraft und ewige Jugendfrische erhalten, so nicht minder das Sprudeln einer Quelle des Lebenswassers, die Leben schafft und zu Ende gehendes oder bereits erloschenes Leben wieder zu neuem Sein erweckt.” Both myths are Semitic, and both have profoundly influenced Christian doctrine. It is with the “water of life,” however, that we are immediately concerned, and with that only as it has found embodiment in a widely disseminated and variously modified tale. Whence this märchen came we must presently inquire, in order to reach some conclusion as to the point in space and time where it joined The Grateful Dead, but we must first fix its essential traits.

Owing to the complex variations which the tale presents in its various combinations with really foreign themes, there is great difficulty in getting at the outline of the original story or even the characteristics common to all the known variants. To do this satisfactorily would require a searching and detailed study, which it is impossible to undertake here,—an examination with The Water of Life as the point of attack. It is possible, however, to arrive at a rough sketch of the theme.

“Dans tous ces contes,” says Cosquin, in his notes on The Water of Life,[8] “trois princes vont chercher pour leur père l’eau de la vie ou un fruit merveilleux qui doit le guérir, et c’est le plus jeune qui réussit dans cette entreprise. Dans plusieurs ... les deux aînés font des dettes, et ils sont au moment d’être pendus, quand leur frère paie les créanciers (dans des contes allemands et dans les contes autrichiens, malgré l’avis que lui avait donné un hermite, un nain ou des animaux reconaissants, de ne pas acheter de ‘gibier de potence’). Il est tué par eux ou, dans un conte allemand (Meier, no. 5), jeté dans un grand trou; mais ensuite il est rappelé à la vie dans des circonstances qu’il serait trop long d’expliquer.”

Dr. Wünsche’s summary is somewhat different:[9] “Gewöhnlich handelt es sich um einen König und seine drei Söhne. Der König leidet an einer schlimmen Krankheit, von der ihn kein Arzt zu heilen vermag. Da wird ihm durch irgendeine Gelegenheit die Kunde, dass er von seinem Siechtum durch das Lebenswasser eines fernen Landes befreit werden könne. Aus Liebe zu ihrem Vater machen sich die drei Söhne nacheinander auf den Weg, das Lebenswasser zu holen. Doch die beiden ältesten erliegen den auf dem Wege ihnen begegnenden Versuchungen, nur der jüngste ist wegen seiner Standhaftigkeit und Bescheidenheit so glücklich, es zu erhalten. Ein Riese, ein Zwerg, ein alter Mann oder ein alte Frau sind ihm zur Auffindung der Wunderquelle behilflich, indem sie ihm guten Rat erteilen und ihm sagen, wie er es anzufangen und wovor er sich in acht zu nehmen habe. Hier und da greifen auch dienstbare Tiere, Vierfüssler, Vögel und Fische hilfreich ein, indem sie dem Jünglinge genau die Örtlichkeit des Wassers angeben, oder auch selbst ihn mit Schnelligkeit dahin bringen. Die Lebensquelle sprudelt in einem Berge, der sich nur zu gewissen Zeiten, gewöhnlich gegen Mittag oder Mitternacht von 11–12 Uhr öffnet. Im berge steht in der Regel in einem prächtigen Garten ein versunkenes Schloss, das die grossen Schätze und Kostbarkeiten birgt, durch deren Anblick der Eintretende geblendet wird. In einem Gemache des Schlosses wieder ruht auf einem Bett eine Jungfrau von wunderbarer Schönheit, die später als Prinzessin hervortritt und den Prinzen, der durch das Schöpfen des Lebenswassers sie von ihrem Zauber gelöst hat, zum Gemahle heischt. Der Prinz hat nur kurze Zeit bei ihr geruht oder ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen gedrückt. In vielen Fällen wird der Eingang zur Quelle von einem Drachen oder einem anderen Ungeheuer bewacht, die erst aus dem Wege geräumt werden müssen. Es kostet einen schweren Kampf. Auf dem Heimweg trifft der jüngste Königssohn gewöhnlich mit seinen älteren Brüdern wieder zusammen, die ihr Leben durch tolle Streiche verwirkt haben und die er vom Tode loskauft. Zuweilen sind aber die Brüder durch ihre Unbedachtsamkeit in schwarze Steine verwandelt worden und liegen am Abhange des Zauberberges, oder stehen als Marmorsäulen auf demselben, oder sind infolge ihres Hochmutes in einen tiefen Abgrund eingeschlossen. Auch in diesem Zustande werden sie durch den jüngsten Bruder bald durch das geschöpfte Wasser des Lebens, bald auf seine Bitten hin wieder ins Leben gerufen. Vereint reisen sie nun mit ihrem Bruder nach Hause zum Könige. Unterwegs aber erfasst die Beiden Falschen Neid und Missgunst, weil ihr Bruder allein in den Besitz des Lebenswasser gelangt ist und sie sich vergeblich darum gemüht haben. Daher vertauschen sie das Lebenswasser, während der Bruder schläft, mit gewöhnlichem Wasser und eilen nun voraus und machen mit dem erbeuteten Trank den kranken König gesund, oder sie erscheinen nach der Ankunft des Bruders, dessen vertauschtes Wasser den König nur noch elender gemacht hat. Dabei raunen sie dem Könige heimlich ins Ohr, dass der jüngere Bruder ihn habe vergiften wollen, infolgedessen dieser vom Könige verbannt oder gar zum Tode verurteilt wird. Derselbe lebt nun längere Zeit zurückgezogen in einer untergeordneten Stellung, bis endlich durch die von ihm entzauberte Prinzessin seine Unschuld an den Tag kommt.”