Reinmār, waȥ guoter kunst an dir verdirbet!
dū solt von schulden iemer des genieȥen,
daȥ dich des tages wolte nie verdrieȥen,
du’n spræches ie den frouwen wol und guoten wībes siten.
des suln sie iemer danken dīner zungen.
und hætest niht wan eine rede gesungen:
‘[sō wol dir, wīp, wie reine ein nam!]’, dū hætest an gestriten
ir lobe, daȥ elliu wīp dir iemer gnāden solten biten.
22.
Dēswār, Reinmār, dū riuwes mich