5. Gēht wieder auf die Sunn', vargēht wieder die Sunn', all's wieder in ihr Ruh' arein, sie scheint, sie schnappt nor ahin.

6. Er gēht kein Dorem un' drēht sich aus kein Zoffen, arum un' arum drēht sich aus der Wind, un' asō kummt āber a Māl araus der ēigener Wind.

7. Alle Teichen gēhn in Jam arein un' der Jam gēht noch all's nischt über; wuhin die Teichen gēhn, varstēh', dorten araus gēhn see take wieder zurück.

8. Alle Sachen mutschen sich, nor es känn kēin Mensch gār nischt all's ausreden, kēin Äug känn sich drān nit satt ānkucken, kēin Ōher känn sich nit genug vull ānhören.

9. Wās a Māl is gewesen, dās Ēigene wet take wieder a Māl sein, un' wās es flegt sich zu thun, dās wet sich wieder alle Māl thun: es is' gār all's kēin Neues nischt unter der Sunn'.

10. Oftmāls wet sich a Sach mit geben, wās me sāgt: "Owa, o dās is' schōn jā spogel neu, es is lō hojo!" Es is' schōn a Māl asō äuch gewe'n, far Zeiten, as mir senen noch efscher auf der Welt nischt gewe'n.

[I]I. ECCLESIASTES
(Chap. I. 1-11)

1. The words of the Preacher, the son of David, king in Jerusalem.

2. Vanity of vanities, saith the Preacher, vanity of vanities; all is vanity.

3. What profit has a man of all his labour which he taketh under the sun?