9. Der Schimpf sie nun gereuet hat,
Sie wollten's gern schoen machen;
Sie thuern nicht ruehmen sich der That
Sie bergen fast die Sachen,
Die Schand' im Herzen beisset sie
Und klagen's ihr'n Genossen,
Doch kann der Geist nicht schweigen hie:
Des Habels Blut vergossen,
Es muss den Kain melden.
10. Die Aschen will nicht lassen ab,
Sie staeubt in allen Landen;
Hie hilft kein Bach, Loch, Grub' noch Grab,
Sie macht den Feind zu Schanden.
Die er im Leben durch den Mord
Zu schweigen hat gedrungen,
Die muss er todt an allem Ort
Mit aller Stimm' und Zungen
Gar froehlich lassen singen.
11. Noch lassen sie ihr Luegen nicht,
Den grossen Mord zu schmuecken,
Sie gehen fuer ein falsch Gedicht,
Ihr G'wissen thut sie druecken,
Die Heil'gen Gott's auch nach dem Tod
Von ihn'n gelaestert werden,
Sie sagen: in der lessten Noth
Die Knaben noch auf Erden
Sich sollen ha'n umkehret.
12. Die lass man luegen immerhin,
Sie haben's keinen Frommen,
Wir sollen danken Gott darin,
Sein Wort ist wiederkommen.
Der Sommer ist hart fuer der Thuer
Der Winter ist vergangen,
Die zarten Bluemlein geh'n herfuer:
Der das hat angefangen,
Der wird es wohl vollenden.
VI. Nun komm, der Heiden Heiland.
Saviour of the heathen, known.
From the Ambrosian Christmas Hymn, "Veni, Redemptor, Gentium."
Melody derived from the Ambrosian original, 1525.
Harmony from "The Choral Book for England," by
WM. STERNDALE BENNETT and OTTO
GOLDSCHMIDT, 1865.
1. Saviour of the heathen, known
As the promised virgin's Son;
Come thou wonder of the earth,
God ordained thee such a birth.
2. Not of flesh and blood the son,
Offspring of the Holy One,
Born of Mary ever-blest,
God in flesh is manifest.
3. Cherished is the Holy Child
By the mother undefiled;
In the virgin, full of grace,
God has made his dwelling-place.