1. Ein' feste Burg ist unser Gott,
Ein' gute Wehr und Waffen,
Er hilft uns frei aus aller Noth,
Die uns jetzt hat betroffen.
Der alt' boese Feind,
Mit Ernst er's jetzt meint:
Gross Macht und viel List,
Sein' grausam Ruestung ist,
Auf Erd' ist nicht sein gleichen.

2. Mit unser' Macht ist nichts gethan,
Wir sind gar bald verloren,
Es streit't fuer uns der rechte Mann,
Den Gott hat selbst erkoren.
Fragst du, wer der ist?
Er heisst Jesu Christ,
Der Herr Zebaoth,
Und ist kein ander' Gott,
Das Feld muss er behalten.

3. Und wenn die Welt voll Teufel waer,
Und wollt' uns gar verschlingen,
So fuerchten wir uns nicht so sehr,
Es soll uns doch gelingen.
Der Fuerst dieser Welt,
Wie saur er sich stellt
Thut er uns doch nicht,
Das macht, er ist gericht't;
Ein Woertlein kann ihn faellen.

4. Das Wort sie sollen lassen stahn,
Und kein'n Dank dazu haben;
Er ist bei uns wohl auf dem Plan
Mit seinem Geist und Gaben.
Nehmen sie den Leib,
Gut, Ehr', Kind und Weib,
Lass fahren dahin,
Sie haben's kein'n Gewinn,
Das Reich muss uns doch bleiben.

NOTE.-The perfectly regular though rugged versification of the original text (8,7; 8,7; 5,5,5,6,7.) has been modified in later editions by an attempt to extend the shorter lines by one syllable. The genuine text is here given, and the English version is conformed to it.

XXVII. Berleih' uns Frieden gnaediglich.
In these our Days so perilous.

"Da pacem Domine."

Melody, 1543. Harmony by ERYTHRAEUS,_ 1608.

In these our days so perilous,
Lord, peace in mercy send us;
No God but thee can fight for us,
No God but thee defend us;
Thou our only God and Saviour.

Berleih' uns Frieden gnaediglich,
Herr Gott, zu unser'n Zeiten,
Es ist doch ja kein Ander' nicht,
Der fuer uns koennte streiten,
Denn du, unser Gott alleine.