3. Solch's hat er uns beweiset klar,
Mit Bildern und mit Worten,
Des Vaters Stimm man offenbar
Daselbst am Jordan hoerte.
Er sprach: das ist mein lieber Sohn,
An dem ich hab' Gefallen,
Den will ich euch befohlen han,
Dass ihr ihn hoeret alle
Und folget seinen Lehren.
4. Auch Gottes Sohn hie selber steht
In seiner zarten Menschheit,
Der heilig' Geist hernieder faehrt
In Taubenbild verkleidet;
Dass wir nicht sollen zweifeln d'ran,
Wenn wir getaufet werden,
All' drei Person getaufet han,
Damit bei uns auf Erden
Zu wohnen sich ergeben.
5. Sein' Juenger heisst der Herre Christ:
Geht hin all' Welt zu lehren,
Dass sie verlor'n in Suenden ist,
Sich soll zur Busse kehren;
Wer glaubet und sich taufen laesst,
Soll dadurch selig werden,
Ein neugeborner Mensch er heisst,
Der nicht mehr konne sterben,
Das Himmelreich soll erben.
6. Wer nicht glaubt dieser grossen G'nad,
Der bleibt in seinen Suenden,
Und ist verdammt zum ew'gen Tod
Tief in der Hoellen Grunde,
Nichts hilst sein' eigen' Heiligkeit,
All' sein Thun ist verloren.
Die Erbsuend' macht's zur Nichtigkeit,
Darin er ist geboren,
Vermag ihm selbst nichts helfen.
7. Das Aug' allein das Wasser seiht,
Wie Menschen Wasser giessen,
Der Glaub' im Geist die Kraft versteht
Des Blutes Jesu Christi,
Und ist fuer ihm ein' rothe Fluth
Von Christus Blut gefaerbet,
Die allen Schaden heilen thut
Von Adam her geerbet,
Auch von uns selbst begangen.
XXXV. Was fuercht'st du, Feind Herodes, sehr?
Why, Herod, unrelenting foe.
From the Hymn of Coelius Sedelius, of the Fifth Century, "Herodes hostis impie."
Harmony by M. PRAETORIUS, 1609.
1. Why, Herod, unrelenting foe,
Doth the Lord's coming move thee so?
He doth no earthly kingdom seek
Who brings his kingdom to the meek.
2. Led by the star, the wise men find
The Light that lightens all mankind;
The threefold presents which they bring
Declare him God, and Man, and King.