Sagt, wie bewirth' ich,
Der Erdegeborne,
Himmlischen Chor?
Schenket mir euer unsterbliches Leben,
Götter! Was kann euch der Sterbliche geben? 15
Hebet zu eurem Olymp mich empor.
Die Freude, sie wohnt nur
In Jupiters Saale;
O füllet mit Nektar,
O reicht mir die Schale! 20
Reich' ihm die Schale!
Schenke dem Dichter,
Hebe, nur ein!
Netz' ihm die Augen mit himmlischem Thaue,
Dass er den Styx, den verhassten, nicht schaue, 25
Einer der Unsern sich dünke zu seyn.
Sie rauschet, sie perlet,
Die himmlische Quelle:
Der Busen wird ruhig,
Das Auge wird helle. 30
The German original is printed in the Notes to P. W., 1893, p. 619.
F
[Vide ante, p. 311]
GOETHE
Wilhelm Meister, Bk. III, Cap. 1.—Sämmtliche Werke, 1860, iii, p. 194.
Kennst du das Land, wo die Citronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht
Dahin! Dahin 5
Möcht' ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn.