Sir, you and I must part—but that’s not it:

Sir, you and I have loved—but there’s not it;

That you know well: something it is I would—

O, my oblivion is a very Antony,

And I am all forgotten.

Es ist für den klassischen Philologen erheiternd und tröstlich, die Commentare zum hervorgehoben verse zu lesen: dieselben Torheiten, wie bei uns, wenn einer das erklären muss, was er selber nicht versteht. Man wollte sogar oblivion hinausconjiciren: andere befehlen es = memory zu nehmen. Was wird dadurch gewonnen? Ich verlange das versprochene ‘eine wort.’—‘Ja, das hat sie eben vergessen’—Ich danke. Nein, sie hat es ausgesprochen: ihr ‘Vergessen’ war in der Tat ‘ein echter Antonius,’ wenn auch ein ganz kleiner. Und als der Freund die Anspielung nicht versteht—I should take you for idleness itself—fährt sie bitter fort:

’Tis sweating labour

To bear such idleness so near the heart,

As Cleopatra this.

(das this mit discret hinweisender Geberde).... Es wäre Mangel an Zartgefühl, mehr zu verlangen.—Und wirklich, besser als die Erklärer hat ein Dichter den Dichter verstanden; ich meine Puschkin, der in einer Stelle seiner lieblichen ‘Nixe’ (Rusalka) die oben ausgeschriebenen Worte der Kleopatra offenbar nachahmen wollte: