62.

Es ziehen die brausenden Wellen
Wohl nach dem Strand;
Sie schwellen und zerschellen
Wohl auf dem Sand.

Sie kommen groß und kräftig 5
Ohn' Unterlaß;
Sie werden endlich heftig—
Was hilft uns das?

* * * * *

63.

Es ragt ins Meer der Runenstein,
Da sitz' ich mit meinen Träumen.
Es pfeift der Wind, die Möwen schrein,
Die Wellen, die wandern und schäumen.

Ich habe geliebt manch schönes Kind 5
Und manchen guten Gesellen—
Wo sind sie hin? Es pfeift der Wind,
Es schäumen und wandern die Wellen.

* * * * *

64. IN DER FREMDE

Ich hatte einst ein schönes Vaterland.
Der Eichenbaum
Wuchs dort so hoch, die Veilchen nickten sanft.
Es war ein Traum.