Der seiner sünd’gen Opfer Sinn in Schand und Schmach geführt.
Wär er der Welt ein Abscheu schon in üpp’ger Jugendblüte?
Ach! frage lieber doch! was frommt hier alle Herzensgüte,
Wo nur ein Schemen ist jedwedes edlere Gefühl,
Wo Kinder marktend stehn an greiser Eltern Sterbepfühl;
Wo Liebe Prahlerei, die sich an fremdem Unglück weidet,
Und Mitgefühl Verstellung ist, die andre: Glück beneidet —
Wo hoher Strebeziele Bahn auf immer ist entrückt,
Weil Heuchelei sich mit der Tugend schöner Hülle schmückt,
Wo treue, unverstandne Herzen einen Trost nur haben,