Weß ist die ritterliche Brust, die hier sich streckt im Staube?

In stiller Demut, die nicht mehr dem Schmerze fällt zum Raube,

Ob auch der herbsten Strafe schwere Wucht sie drückt zur Erde,

Liegt regungslos der Mann mit stummandächtiger Gebärde,

Bleich wie der Kerzen Schein, der übers Angesicht ihm wallt,

Und traurig wie das Totenlied, das eben hier erschallt.

Aus niedrem Erdenstaub, in den ihn bannt des Glaubens Macht,

Da leuchten seine Augen wie ein Glühwurm in der Nacht.

Es ist des Kronschwertträgers graues Haupt, von Elend schwer:

Das Weib verlor er jüngst, jetzt bringt er seine Tochter her.