8. Czernomorer — Die czernomorischen oder czernomorslischen, d. i. Schwarzmeer-Kosaken hielten sich sonst an den Wasserfällen des Dniepr auf, bewohnen jetzt die Kubanische Steppe und dienen gegen die Czerkessen. [przypis tłumacza]
9. Steppensöhne — D. i. Kosak und sein Pferd. Ebenso Vers 18 und 19. D. i. Kosak und sein Pferd. Ebenso Vers 18 und 19. [przypis tłumacza]
10. Salz — Rußland bezieht sein eigenes Salz aus den großen Salzseen der Wolga-Steppen, aus den Limans Beßarabiens und der Krim. Das pontische Salz wird in großen Fässern auf mit Ochsen bespannten Wagen (maża) in das Innere des Landes verführt. Die Kosaken pflegen ihre Wagen nicht zu schmieren, u. z. aus dem eigentümlichen Grunde, um, wie sie sagen, nicht für Diebe gehalten zu werden. (S. M. Czaykowski powieści kosackie.) [przypis tłumacza]
11. Vogel — Zahllose Tiere, besonders Vögel, beleben die unermeßliche, einförmige Steppe. Geier und Adler schweben hoch in den Lüften und umkreisen den Wanderer. (Kohl.) [przypis tłumacza]
12. Grabhügel. — Dieselben, mogiły, Kurgane, sind von der Donau an durch die weiten Steppen bis nach China verbreitet. Sie bilden die Grabstätten der früheren nomadischen Bewohner des Landes und zeichnen sich durch die große Regelmäßigkeit ihrer Kegelform ans. Die Basis eines solchen Mongolenhügels, wie er auch genannt wird, bildet einen Kreis von 180 Schritt, die Höhe beträgt 18 Fuß. Czaykowski sagt, daß die feindlichen Tatarenhorden auch solche Hügel am Wege aufzuwerfen pflegten, um bei der Rückkehr durch die endlose Steppe sichere Merkzeichen zu haben. [przypis tłumacza]
13. Text — Noch heute hört der Kleinrusse, der sich vom Großrussen wesentlich unterscheidet, nichts lieber, als die Gesänge von den Taten und der Freiheit seiner Väter. (Kohl.) [przypis tłumacza]
14. Schlünden — In Rußland finden sich fast in jedem kleinen Dorfe des Steppengebiets Quellen oder Brunnen, die für bodenlos tief gehalten werden, zugleich ist jeder dieser Abgründe durch irgend eine anßerordentliche Sage berühmt und wird nach dem Glauben der Leute zu Zeiten von Geistern bewacht. (Malczewski) [przypis tłumacza]
15. Jar — Regenschlucht, Hohlweg, siehe Anmerkung zu V. 157. [przypis tłumacza]
16. Vampir — poln. upior, Blut- oder Menschensauger, ein gespenstisches Gebilde des Volksaberglaubens, wonach ein Verstorbener aus dem Grabe aufsteht, die Menschen im Schlafe überfällt und ihnen das Blut aussaugt. Schon bei den Alten findet sich dieser Glaube und ist noch heute in vielen europäischen Ländern, wie in Serbien, Ungarn, Schottland u. a. verbreitet. Vor ganz kurzer Zeit kam in einem Dorfe Galiziens ein Fall vor, welcher beweist, wie tief derselbe noch im Volke wurzelt. Auch wurde er von Byron zu einem Gedicht, von Marschner zu einer Oper benützt. poln. upior, Blut- oder Menschensauger, ein gespenstisches Gebilde des Volksaberglaubens, wonach ein Verstorbener aus dem Grabe aufsteht, die Menschen im Schlafe überfällt und ihnen das Blut aussaugt. Schon bei den Alten findet sich dieser Glaube und ist noch heute in vielen europäischen Ländern, wie in Serbien, Ungarn, Schottland u. a. verbreitet. Vor ganz kurzer Zeit kam in einem Dorfe Galiziens ein Fall vor, welcher beweist, wie tief derselbe noch im Volke wurzelt. Auch wurde er von Byron zu einem Gedicht, von Marschner zu einer Oper benützt. [przypis tłumacza]
17. Granit — Süd-Rußland ruht zum größten Teil auf der mächtigen Granitplatte, welche das schwarze Meer umgürtet. Dieselbe zwingt den Dniepr und Bug (Boh), sich eine Strecke weit an ihrem Rande zu halten und drängt ihnen immer neue Riffe entgegen. Auf diese Weise entstehen die berühmten Wasserfälle (Porogen), deren der Dniepr sieben zählt. — Naturschilderung (V. 39 u. 41) und Erzählung (V. 40 u. 42) laufen parallel neben einander fort ohne gegenseitige Beziehung. [przypis tłumacza]