Nur Staub noch weht im Dorfe; Rossestampfen und Geklirre
Dröhnt noch erzitternd an das Ohr und macht es taub und wirre.
Im Dorf der Staub sich niedersenkt, nur abgerissen klingen
Von weitem Kriegeshörner her auf flücht’ger Töne Schwingen.
Und still ists, wie wenn leis der Tod aufs Herze drückt sein Bildnis,
Und traurig bang, wie in Mariens Seele — eine Wildnis.
Sie richtet die anmutige Gestalt empor, empor —
Nichts war zu sehn, der Wind jagt nur der grauen Wolken Chor.
Sie beugt die Knie, faltet zum Gebete fromm die Hände;
Dem Auge, das zum Himmel starrt, entperlt des Schmerzes Spende.