Welch dunkle Macht in ihm auch niederkämpft die Tatentriebe:

Für Ritterpflicht allein entbrennt er jetzt in heißer Liebe.

Hat ihm des Bösen Geist, der neidisch an der Hoffnung zehrt,

Der Zukunft Schleier lüftend, einen Blick in sie gewährt?

Sind48 des Gemütes zartgespannte Saiten so erschüttert

Von Unglücks rauher Hand, daß eine Ahnung sie durchzittert?

Er fällt vielleicht im Krieg? Ach was ihn immer sonst ereile,

Sein Geist nicht, noch sein gutes Schwert erliegen sonder Weile:

Und ob ihm auch des Todes Hauch das Aug in Nebel hülle,

Das Schwert bleibt fleckenlos und fleckenlos des Herzens Wille.