DER JUNGE HERR

So...

DAS STUBENMÄDCHEN

Soll ich dem jungen Herrn vielleicht aus dem Kaffeehaus...

DER JUNGE HERR

Ah nein... es ist so heiß genug. Ich brauch’ keinen Kognak. Wissen S’, Marie, bringen Sie mir ein Glas Wasser. Pst, Marie — aber laufen lassen, daß es recht kalt ist. —

Das Stubenmädchen ab. Der Junge Herr sieht ihr nach, bei der Tür wendet sich das Stubenmädchen nach ihm um; der junge Herr schaut in die Luft. — Das Stubenmädchen dreht den Hahn der Wasserleitung auf, läßt das Wasser laufen. Während dem geht sie in ihr kleines Kabinett, wäscht sich die Hände, richtet vor dem Spiegel ihre Schneckerln. Dann bringt sie dem jungen Herrn das Glas Wasser. Sie tritt zum Diwan. Der Junge Herr richtet sich zur Hälfte auf, das Stubenmädchen gibt ihm das Glas in die Hand, ihre Finger berühren sich.

DER JUNGE HERR

So, danke. — Na, was ist denn? — Geben Sie acht; stellen Sie das Glas wieder auf die Tasse... Er legt sich hin und streckt sich aus. Wie spät ist’s denn? —

DAS STUBENMÄDCHEN